Als Klassenlektüre im 7. Semester wurde in der 4AK und 4BK der Roman „Jugend ohne Gott“ von Ödön v.Horvath gewählt. Gleichzeitig kam Anfang September 2017 eine Neuverfilmung dieses Romans von Alain Gsponer in die Kinos.

 

„Jugend ohne Gott“ wurde 1937 veröffentlicht und die Geschichte spielt auch in dieser Zeit: eine Bestandsaufnahme des Seelenlebens der damaligen Jugend, die im Dritten Reich aufwächst und erahnen lässt, was ein paar Jahre später passieren wird. Der Film wirft einen ähnlichen Blick auf die Situation der Jugend, jedoch vor dem Hintergrund der nahen Zukunft, in der gegenwärtige Probleme der Gesellschaft wie Leistungsdruck, fehlendes Gewissen und Empathie, Gleichgültigkeit, Klassengesellschaft , der stetige Zwang, der/die Beste zu sein und geht der Frage nach, was dies alles aus uns macht, vor allem, was es aus der Jugend macht.

Vom Programmkino „Moviemento“ Linz kam das Angebot, den Film den beiden vierten Klassen zu zeigen . Ein Buch mit seiner Verfilmung vergleichen zu können, motiviert SchülerInnen besonders, dieses Buch zu lesen.

Nach der Lektüre fuhren die Klassen am 25. Oktober 2017 mit dem Zug nach Linz und sahen den Film. In den darauffolgenden Deutschstunden wurde in intensiven Diskussionen die höchst interessante Thematik vertieft.

 

"JUGEND OHNE GOTT"

Roman versus Film

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