Das „Theater“ kam an die HAK Schärding!

 

Am Donnerstag, den 16. 02. 2017, kam eine Theatergruppe an die HAK- Schärding, um das Theaterstück „Andorra“ von Max Frisch zu inszenieren.

 

Die  SchülerInnen der 3./4. und der 5. Klassen konnten hautnah miterleben, wie die Bühne des Musiksaales umgebaut wurde und langsam das Land „Andorra“ entstand, in dem sie dem jungen Andri, Pflegesohn des Lehrer Cans, und seiner Lebensgeschichte begegnen konnten.  

 

„Der war doch erst so jung und hat schon so emotionsvoll gespielt!“, meinte eine Schülerin in der Nachbesprechung des Stückes. Dieser Kommentar beschreibt die Aufführung des Dramas aus dem Jahr 1961 sehr gut. Es wurde sehr anschaulich mit Hilfe vieler Elemente des epischen Theaters dargestellt, wie Andri unter dem Zwang der an ihn herangetragenen Vorurteile, wie ein  „Jude zu sein hat“, nach und nach diese Bild übernimmt, obwohl er gar keiner ist. Diese aufgezwungene Identität lässt ihn immer mehr zum Außenseiter werden, der am Ende sogar von den eigenen Leuten ermordet wird.

 

Ist das Stück noch aktuell? Ein Schüler der vierten Klasse fasst zusammen: „Die Menschen haben immer Vorurteile, damals im Nationalsozialismus war es gegenüber jüdischen Bürgern ganz schlimm. Heutzutage denkt man bei Jugendlichen, die anders sind, oft gleich, dass diese gewalttätig sind, vor allem wenn sie aus einem anderen Land kommen und männlich sind. Man tut sich halt schwer jemanden zu akzeptieren, der anders ist. Zuerst nimmt man einmal das Schlechte an …“

 

Es war eine gute Abwechslung an den letzten Tagen vor den Semesterferien sich mit Literatur zu beschäftigen. Danke der Theatergruppe für den Einblick in ihr Arbeiten als kleine Wanderbühne, die SchülerInnen in ganz Österreich Theaterstücke durch ihr engagiertes Spielen näher bringt!

 

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