Eine Übungsfirma ist ein Lernort, bei dem betriebliche Vorgänge nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten in einer Übungsvolkswirtschaft
durchgeführt werden. Dabei werden unter anderem
Anfragen und Bestellungen über Dienstleistungen und
Waren, welche die eigene Übungsfirma anbietet, bearbeitet. Es werden
jedoch die Waren nicht real bewegt, sondern nur die für die kaufmännische
Bildung notwendigen Aktivitäten durchgeführt.
Warum wird Übungsfirmenarbeit betrieben?
Die Schüler sollen durch die Teilnahme am Übungsfirmenunterricht
Schlüsselqualifikationen erwerben. Hierzu zählen insbesondere:
Handlungsfähigkeit, d.h. erworbenes Wissen in neuen,
anders gelagerten Situationen einsetzen können.
Systemdenken, d.h. in Zusammenhängen zu denken.
Problemlösungsfähigkeit, d.h. die Fähigkeit, Probleme
zu erkennen, Lösungsalternativen zu entwickeln usw..
Informationstechnische Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, neue Informations-
und Kommunikationstechnologien sinnvoll einzusetzen.
Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, d.h. mit anderen zu
kommunizieren, teamfähig zu sein usw..
Organisatorischer Ablauf:
Der Übungsfirmenunterricht findet im Betriebswirtschaftlichen Zentrum statt. Dabei handelt es sich um einen speziell ausgestatteten Raum,
in dem sich i.d.R. folgende Abteilungen finden:
Sekretariat, Buchhaltung/Lohnverrechnung, Einkauf, Verkauf/Marketing und Qualitätsmanagement.
Wie in einem Unternehmen in der Realität bearbeiten die Schüler
Geschäftsfälle (Bestellungen usw.). Dabei stehen ihnen modernste
Hilfsmittel (PC mit Internetzugang, Telefonanlage, Kopierer...) zur
Verfügung. Die Ausstattung des Raumes entspricht dabei der eines
Großraumbüros in einem realen Unternehmen.
Die nachfolgenden Bilder gewähren einen kleinen Einblick in das
Übungsfirmengeschehen an unserer Schule.



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